Badminton goes Olympics

Obwohl unsere Sportart bereits im Jahre 1972 bei den Olympischen Spielen in München als eine mögliche Olympische Sportart präsentiert wurde, dauerte es noch weitere 20 Jahre bis es so weit war. Bei der Premiere in Barcelona 1992 waren Silvia Albrecht und Bettina Villars die Vertreterinnen der Schweiz. Vier Jahre später qualifizierten sich Thomas Wapp und Santi Wibowo jeweils im Einzel für das Turnier. Gleichzeitig erhielten sie die Startberechtigung für das erstmals ausgetragene Mixed-Turnier.

In den Jahren 2000 und 2004 konnte sich kein Schweizer für das Olympische Badmintonturnier qualifizieren. Im Jahre 2008 gelang dann den beiden mehrfachen Schweizer Meistern Christian Bösiger und Jeanine Cicognini die Qualifikation. In den Folgejahren schaffte nur Sabrina Jaquet diese Hürde zu nehmen.

Während Silvia Albrecht, Thomas Wapp, Santi Wibowo und Jeanine Cicognini jeweils ein Match gewinnen konnten, wartet die Sabrina noch auf ein Erfolgsergebnis. Sie startet nun zum dritten Mal an dem Olympischen Badmintonturnier und hat eine gewisse Routine. Hoffen wir, dass sie sich verletzungsfrei auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten kann und in Tokyo eine Topleistung erbringt. 

Die Auslosung des Badmintonturniers brachte für Sabrina Jaquet (BWF 46) das folgende Ergebnis: Sie trifft auf Tai Tzu Ying (BWF-Nr. 1 aus Taiwan), auf die Vietnamesin Thuy Linh Nguyen (BWF 49) und auf die Französin Qi Xuefei (BWF 41). Nur die Gruppenerste qualifiziert sich für die KO-Runde.

Bisherige Schweizer SpielerInnen an den Olympischen Spielen

1992: Einzel: Silvia Albrecht/ Doppel: Silvia Albecht/Bettina Villars

1996: Einzel: Thomas Wapp und Santi Wibowo und beide zusammen im Mixed

2000: keine Teilnahme

2004: keine Teilnahme

2008: Einzel: Christian Bösiger und Jeanine Cicognini

2012: Einzel: Sabrina Jaquet 

2016: Einzel: Sabrina Jaquet 

2020: Einzel: Sabrina Jaquet

Tokyo 2020: Mögliche Teilnehmerlisten veröffentlicht

Da die letzten beiden Turniere in Malaysia und in Singapore wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden, stehen nun im Prinzip die mutmaßlichen TeilnehmerInnen fest.
Deren Teilnahme muss aber noch von dem jeweiligen nationalen Sportverband sowie von den Nationalen Olympischen Komitees (NOK) bestätigt werden. Die mehrfache Schweizer Meisterin Sabrina Jaquet belegt auf der Qualifikationsrangliste « Road to Tokyo «  Rang 26 und wäre damit, wie schon 2012 und 2016, die einzige Schweizer Badmintonspielerin an dem Olympischen Badmintonturnier.

BWF Olympic Ranking

Durch die Absage der letzten beiden Turnier in Malaysia und in Singapore wurden einige Top-Stars um ihre Qualifikationschancen gebracht. Zum Beispiel Saina Nehwal aus Indien. Sie belegt Rang 22 auf der Rangliste “Road to Tokyo”. Da pro Nation aber nur zwei SpielerInnen/Paare an den Start gehen dürfen, wenn beide unter den Top 16 im Einzel bzw. Top 8 im Doppel sind, darf die ehemalige Weltranglistenerste nicht nach Tokyo, da ihre Landsfrau Sindhu Pursala Rang sieben belegt.

Ganz schlimm trifft es die Japanerin Sayaka Takahashi. Sie belegt Rang 11 der Rangliste – doch leider sind mit Nozomi Okuhara (3.) und Akane Yamaguchi (5.) zwei weitere Japanerinnen vor ihr auf der Rangliste und für Tokyo qualifiziert. In diesem Fall hat der japanische Badminton Verband das letzte Wort und kann entscheiden, welche Spielerin er dem NOK zur Nominierung vorschlägt.

Es bleibt bei 3 x 21!

Grosse Überraschung bei der Delegiertenversammlung der Badminton World Federation (BWF) am heutigen Samstag. Im Vorfeld hatte die meisten Badminton-Fans erwartet, dass das seit dem 1.8.2006 geltende Zählsystem 3 x 21 abgelöst wird durch das System 5 x 11 (drei Gewinnsätze bis 11 Punkte). Doch die Delegierten stimmen dagegen. Für eine Änderung wären 188 Stimmen notwendig gewesen – doch es gab nur 187 Stimmen. Ein Schock für alle Befürworter inklusive dem alten und neuen Präsidenten Poul-Erik Hoyer. Er war ein grosser Befürworter des System 5 x 11. Und er ist damit nach 2018 zum zweiten Mal gescheitert. Damit heisst es in Zukunft auch weiterhin 3 x 21 Punkte.

Kommt 5 mal 11?

Die Zeit scheint reif für einen Erneuerung.

Vor drei Jahren wurde bei der Jahreshauptversammlung des Weltverbandes BWF der Vorschlag, die Zählweise 5 x 11 (drei Gewinnsätze bis 11 Punkte in allen Disziplinen) einzuführen, von der Mehrheit der versammelten Delegierten abgelehnt. Nur 129 Stimmen waren dafür – nötig gewesen wären aber 168 Stimmen.

Doch in diesem Jahr könnte es zu einem Wechsel kommen. Der indonesische Verband PBSI wird offiziell den Vorschlag machen, auf 5 x 11 zu wechseln. Der Verband ist sich der Unterstützung des Kontinentalverbandes Badminton Asia sicher nachdem auch der chinesische Verband gute Erfahrungen bei den nationalen Meisterschaften im November 2020 gesammelt hatte. Dort wurde aber 7 x 11 gespielt (vier Gewinnsätze bis 11 Punkte).

Es kann also gut sein, dass die seit dem 1. August 2006 geltende Zählweise 3 x 21 bald der Vergangenheit angehört. Der Entscheidung fällt am 22. Mai bei der Delegierten-Versammlung der BWF, die wie schon im letzten Jahr nur virtuell durchgeführt wird. 

Final Four – die Playoff der NLA

An diesem Wochenende finden die beiden Playoff-Halbfinale sowie das Finale der Nationalliga A statt. Die besten vier Teams nach der verkürzten Saison (es wurden nur die Matches der Hinrunde absolviert) treffen im Sportcenter Blue Point in Uster aufeinander. Das sind: das Team Argovia, der BC Uzwil, der BC Zürich sowie der BC Yverdon-les-Bains.


Einen Favoriten auf den Meistertitel zu benennen, ist schwierig. Zwar haben sich alle Teams mit SpielerInnen aus dem Ausland verstärkt, wer aber schlussendlich an diesem Wochenende spielen wird, ist offen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind keine Zuschauer zugelassen, man kann aber die Matches auf youtube live verfolgen.


Um 14.00 Uhr spielen das Team Argovia und der BC Zürich gegeneinander und frühestens um 17.30 Uhr folgte das andere Halbfinale zwischen Uzwil und Yverdon. Die beiden Siegerteams spielen dann am Sonntag um 11.00 Uhr um den Meistertitel.

Link zu Resultaten

Badminton v Corona 3:2

Endspieltag in Kiew bei der Badminton Europameisterschaft. Von fünf Finalspielen finden nur drei statt. Der Grund: zwei Spieler wurde nach ihren Halbfinalspielen positiv auf das Corona-Virus getestet. Da der zweite Test am Sonntagmorgen auch positiv ausfiel, mussten Viktor Axelsen (DEN, Finalist im Einzel) wie auch Mark Lamsfuss (GER, Finalist im Doppel) anstatt ihre Finals zu spielen, im Hotelzimmer bleiben. Und das vermutlich für weitere 13 Tage, falls man nicht auf diplomatischer Ebene eine andere Lösung für die Athleten findet.

Ähnlich wie bei den indonesischen Spielern bei den All England Championships im März, die nach wenigen Tagen in Quarantäne zurück nach Jakarta geflogen wurden. Ihr Pech war damals gewesen, dass ein anderer Flugpassagier auf ihrem Flug nach Birmingham positiv getestet worden war.


Zurück zur Europameisterschaft. So ging der Titel im Herreneinzel kampflos an den Dänen Anders Antonsen und im Doppel an die beiden Russen Vladimir Ivanov/ Ivan Sozonov.
Im Dameneinzel gewann zum fünften Mal in Folge die Spanierin Carolina Marin (2-Satzsieg über 21-jährige Dänin Line Christophersen). Im Damendoppel gewannen die an Nummer eins gesetzen Bulgarinnen Gabriela und Stefani Stoeva in zwei Sätzen gegen Chloe Birch/Lauren Smith (ENG) mit 21:14 und 21:19. Ein Überraschung gab es im Mixed. Die an Nummer 6 gesetzten Russen Rodion Alimov/Alina Davletova holten sich den Titel nach einen 2:1-Satz-Erfolg über Marcus Ellis/Lauren Smith (ENG).

Link zu den Resultaten

Aline und Jenjira im 1/4-Finale

Nach 2017 haben Schweizer SpielerInnen wieder eine Chance auf Edelmetall bei einer Badminton Europameisterschaft. Aline Müller/ Jenjira Stadelmann schlugen am gestrigen Donnerstagabend die französische Paarung Emilie Lefel/ Anne Tran knapp in drei Sätzen mit 21-16/ 7-21/ 21-19 und stehen damit im Viertelfinale bei dem Turnier in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Mit dem Sieg der beiden Schweizerinnen (BWF 151) gegen die favorisierten Französinnen (BWF 24) gelang den amtierenden Schweizer Meisterinnen eine kleine Sensation. Am heutigen Freitagabend geht es um eine Medaille. Sie spielen das 5. Match nach 17 Uhr gegen die an Nummer drei gesetzten Däninnen Sara Thygesen/ Maiken Fruergaard (BWF 16).

Junioren-SM in Arlesheim

Wegen der Corona-Pandemie wurde die Schweizer Juniorenmeisterschaft von Dezember 2020 auf dieses Wochenende verschoben. Über 200 Kinder und Jugendliche in den Altersgruppen U13 bis U19 spielen um Meistertitel und Pokale. Die besten NachwuchsspielerInnen sind am Start – doch leider werden an diesem Wochenende keine Zuschauer in der Halle sein. Das Hygiene- und Sicherheitskonzept des Turnierausrichters in Arlesheim erlaubt dies nicht. Lucie Amiguet (Photo) gehört zu den Favoritinnen in der Altersklasse U17 und ist dort in allen Disziplinen an Nummer eins gesetzt.

Link

Neue Zählweise nach Tokyo?

Die Zeit scheint reif für einen Erneuerung.

Vor drei Jahren wurde bei der Jahreshauptversammlung des Weltverbandes BWF der Vorschlag, die Zählweise 5 x 11 (drei Gewinnsätze bis 11 Punkte in allen Disziplinen) einzuführen, von der Mehrheit der versammelten Delegierten abgelehnt. Nur 129 Stimmen waren dafür – nötig gewesen wären aber 168 Stimmen.


Doch in diesem Jahr könnte es zu einem Wechsel kommen. Der indonesische Verband PBSI wird offiziell den Vorschlag machen, auf 5 x 11 zu wechseln. Der Verband ist sich der Unterstützung des Kontinentalverbandes Badminton Asia sicher nachdem auch der chinesische Verband gute Erfahrungen bei den nationalen Meisterschaften im November 2020 gesammelt hatte. Dort wurde aber 7 x 11 gespielt (vier Gewinnsätze bis 11 Punkte).

Es kann also gut sein, dass die seit dem 1. August 2006 geltende Zählweise 3 x 21 bald der Vergangenheit angehört. Der Entscheidung fällt am 22. Mai bei der Delegierten-Versammlung der BWF, die wie schon im letzten Jahr nur virtuell durchgeführt wird.  

In der Schweizer Nationalliga A wird an diesem Wochenende wieder gespielt. Dort ist  5 x 11 schon Realität. Zuschauer sind bei den Matches keine zugelassen – aber bei einigen Spielen gibt es ein Live-Streaming auf youtube.com. Schaut mal rein!

Freitag, 09. April 2021

19:00  Badminton Lausanne Association – BC La Chaux-de-Fonds (Live-Stream)

Samstag, 10. April 2021
14:00  Badminton Lausanne Association – BC Yverdon-les-Bains (Live-Stream)
15:00  Union Tafers-Fribourg – Team Argovia
15:00  BC La Chaux-de-Fonds – BC Uzwil
15:30  BV St.Gallen-Appenzell – BC Zürich

Sonntag, 11. April 2021
12:00  BC Uzwil – Union Tafers-Fribourg (Live-Stream)
12:00  BC Yverdon-les-Bains – BV St.Gallen-Appenzell
14:00  Team Argovia – BC La Chaux-de-Fonds (Live-Stream)
14:00  BC Zürich – Badminton Lausanne Association

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