Neue Zählweise nach Tokyo?

Die Zeit scheint reif für einen Erneuerung.

Vor drei Jahren wurde bei der Jahreshauptversammlung des Weltverbandes BWF der Vorschlag, die Zählweise 5 x 11 (drei Gewinnsätze bis 11 Punkte in allen Disziplinen) einzuführen, von der Mehrheit der versammelten Delegierten abgelehnt. Nur 129 Stimmen waren dafür – nötig gewesen wären aber 168 Stimmen.


Doch in diesem Jahr könnte es zu einem Wechsel kommen. Der indonesische Verband PBSI wird offiziell den Vorschlag machen, auf 5 x 11 zu wechseln. Der Verband ist sich der Unterstützung des Kontinentalverbandes Badminton Asia sicher nachdem auch der chinesische Verband gute Erfahrungen bei den nationalen Meisterschaften im November 2020 gesammelt hatte. Dort wurde aber 7 x 11 gespielt (vier Gewinnsätze bis 11 Punkte).

Es kann also gut sein, dass die seit dem 1. August 2006 geltende Zählweise 3 x 21 bald der Vergangenheit angehört. Der Entscheidung fällt am 22. Mai bei der Delegierten-Versammlung der BWF, die wie schon im letzten Jahr nur virtuell durchgeführt wird.  

In der Schweizer Nationalliga A wird an diesem Wochenende wieder gespielt. Dort ist  5 x 11 schon Realität. Zuschauer sind bei den Matches keine zugelassen – aber bei einigen Spielen gibt es ein Live-Streaming auf youtube.com. Schaut mal rein!

Freitag, 09. April 2021

19:00  Badminton Lausanne Association – BC La Chaux-de-Fonds (Live-Stream)

Samstag, 10. April 2021
14:00  Badminton Lausanne Association – BC Yverdon-les-Bains (Live-Stream)
15:00  Union Tafers-Fribourg – Team Argovia
15:00  BC La Chaux-de-Fonds – BC Uzwil
15:30  BV St.Gallen-Appenzell – BC Zürich

Sonntag, 11. April 2021
12:00  BC Uzwil – Union Tafers-Fribourg (Live-Stream)
12:00  BC Yverdon-les-Bains – BV St.Gallen-Appenzell
14:00  Team Argovia – BC La Chaux-de-Fonds (Live-Stream)
14:00  BC Zürich – Badminton Lausanne Association

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All England: Japan 4 – Malaysia 1

Die SpielerInnen aus Japan dominierten in diesem Jahr das Turnier in Birmingham. Herausragender Spieler war Yuta Watanabe, der im Doppel mit Hiroyuki Endo und im Mixed mit Arisa Higashino erfolgreich war. Der Titel im Damendoppel ging an die Paarung Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara. Die Japanerin Nozomi Okuhara gewann nach 2016 ihren zweiten Titel im Einzel bei den YONEX All England Open Badminton Championships. Dieses misslang dem Dänen Viktor Axelsen. Bis zum Finale musste der Titelverteidiger dreimal über drei Sätze gehen und war dann im Endspiel gegen den Malaien Lee Zii Jia im dritten Satz ausgepowert. Er verlor nach einer Stunde und 14 Minuten mit 29-30/22-20/9-21. Lee hat mit dem Titelgewinn bei den All England bewiesen, dass er ein Medaillen-Kandidat bei den kommenden Olympischen Spielen in Tokio ist.

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All Japan – Games in Birmingham

Die Spieler und Spielerinnen aus Japan dominierten in diesem Jahr die YONEX All England Open Badminton Championships.
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In den Doppelfinals heisst es dreimal Japan gegen Japan. Der Japaner Yuta Watabane ist im Doppel und im Mixed im Finale. Und im Dameneinzel trifft die Japanerin Nozomi Okuhara auf die Thailändern Pornpawee Chochuwong. 

Lediglich im Finale des Herreneinzel treffen zwei Nicht-Japaner aufeinander: Titelverteidiger Viktor Axelsen (Dänemark) und Lee Zii Jia (Malaysia).Für Viktor ist es die dritte Finalteilnahme in Folge, während Lee bei einem Sieg Nachfolger von dem malaiischen Nationalhelden Lee Chong Wei, der das Turnier 2017 gewann, werden kann. Vor einem Jahr spielten die beiden im Halbfinale gegeneinander und Axelsen gewann im dritten Satz mit 21:19. 

Spielbeginn ist um 11 Uhr Schweizer Zeit. Live zu sehen auf www.bwf.tv

Halbfinaltag in Birmingham

Am heutigen Samstag stehen ab 11:00 Uhr Schweizer Zeit die Halbfinale der YONEX All England Open Badminton Championships auf dem Programm.

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Nach dem turbulentem Beginn am Mittwoch mit dem Corona-bedingtem Rückzug des indonesischen Teams lag die Aufmerksamkeit wieder auf den tollen Matches. Im Viertefinale eine grosse Überraschung mit der Niederlage von Weltmeister Kento Momota (JAP) gegen den Malaien Lee Wii Jia. Dieser trifft nun auf den Niederländer Mark Caljouw, der erstmals in seiner Karriere in einem Halbfinale eines Super 1000-Turniers steht. 

Im anderen Finale trifft Titelverteidiger Viktor Axelsen auf seinen Landsmann Anders Antonsen. Im direkten Vergleich steht es 3:3. Bei den Damen haben es zwei Thailänderinnen unter die letzten Vier geschafft. Pornpawee Chochuwong trifft auf die indische Weltmeisterin Sindhu Pusarla V. und Ratchanok Intanon auf die Japanerin Nozomi Okuhara (Re-Match von der WM 2019 in Basel).


Das Turnier kann man live auf www.bwf.tv verfolgen.

Corona-Virus stört All England

Schwieriger Start in Birmingham. Zuerst wurden sieben Spieler/Betreuer positiv getestet – später wurden die Tests wiederholt und alle waren negativ. Dadurch verzögerte sich der Beginn des Turnier um mehrere Stunden. Dann der Schock für das indonesische Team: auf ihrem Flug von Istanbul nach Birmingham war eine Person nach Ankunft positiv getestet worden. Aufgrund der Bestimmungen des National Health Service (NHS) in England müssen alle anderen Passagiere für 10 Tage in Quarantäne. Die BWF reagierte und nahm alle indonesischen SpielerInnen direkt aus dem Turnier heraus. Am Donnerstagmorgen wurde auch die Türkin Yigit, die im gleichen Flugzeug gesessen hatte, aus dem Turnier genommen. 
Der indonesische Verband war entsetzt über die Entscheidung, da alle Spieler und Betreuer zuvor in Jakarta geimpft worden waren.

Aufgrund des späten Turnierstarts am Mittwochnachmittag spielte Sabrina Jaquet erst um Mitternacht gegen Linda Zetchiri. Das Spiel ging mit 21:19/21:9 an die Bulgarin.

Badminton is coming home!

Am Mittwoch 17. März beginnen die YONEX All England Open Badminton Championships. Das prestigereichste Turnier der Welt (Erstaustragung war im Jahre 1899) wird zum 111. Mal ausgetragen und galt bis zum Jahre 1977 als inoffizielle Weltmeisterschaft. 

Das Turnier war im vergangenen Jahr das letzte Turnier, das vor der Turnierpause gegen den Corona-Pandemie noch ausgetragen wurde.In diesem Jahr ist ein Grossteil die Weltelite inkl. Weltmeister Kento Momota wieder am Start obwohl das Turnier nicht für die Olympiaqualifikation zählt. Es fehlen aber die Spieler aus China und Korea, die wegen der Pandemie aus ihrer Heimat nicht ausreisen dürfen.

Aus der Schweiz ist Sabrina Jaquet (BWF 47) in Birmingham startberechtigt. Sie trifft in der ersten Runde auf die Bulgarin Linda Zetchiri (BWF 64). Bislang trafen die beiden insgesamt sieben Mal auf einander – davon sechs Mal mit dem besseren Ende für die Bulgarin. 

Das Turnier gibt es an allen Tagen live auf www.bwf.tv zu sehen.

Link zu All England preview

Favoriten-Siege in Basel

Viktor Axelsen (DEN) und Carolina Marin (ESP) behaupteten ihre Favoritenstellung und gewann jeweils in zwei Sätzen. Viktor schlug den erst 19-jährigen Thailänder Kunlavut Vitidsarn (21-16/21-6) und Carolina die Inderin Sindhu Pursala V. (21-12/21-5).

Während die ersten Sätze noch relativ ausgeglichen waren, waren die zweiten Sätze eine Machtdemonstrationen.

Für Viktor war es nach 2014 der zweite Sieg in Basel.
Im Herrendoppel ging der Sieg an die leicht favorisierten Dänen Kim Astrup/ Anders Skaarup Rasmussen (21-16/21-11). Ihre beiden deutschen Gegner Mark Lamsfuss und Marvin Seidel produzieren ab der Hälfte des zweiten Satz zu viele Eigenfehler und konnten das Match nicht mehr drehen.

Ein Überraschung im Damendoppel. Nicht die beiden athletischen Bulgarinnen Gabriela und Stefani Stoeva sondern die junge Paarung aus Malaysia setzte sich durch (19-21/12-21). Pearly Tan/ Thinaah Muratliharan sehen zwar aus wie zwei 15-jährige Teenager, sind aber schon 20 bzw. 22 Jahre alt und gewannen als Aussenseiter ihr erstes grosses Turnier. Es war der erste Sieg eines malaiischen Damendoppels in der Geschichte der Swiss Open überhaupt.

Im Mixed setzen die beiden Franzosen Thom Gicquel/ Delphine Delrue ihren Siegeslauf fort. Schon bei den Turnieren in Thailand im Januar zeigten sie eine Top-Leistung, die sie in Basel mit dem Finalsieg über die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Boje krönten ((21-19/21-19).

Zwar durften bei dem Turnier keine Zuschauer anwesend sein, doch die Matches wurden weltweit im Internet und im TV verfolgt. Acht Nationen waren in den fünf Finals vertreten – so viele wie noch nie.

Das nächste grosse Turnier findet in 10 Tagen in Birmingham statt: die Yonex All England Open Badminton Championships. Kann Viktor dort seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen?

Traumfinale perfekt!

Am heutigen Sonntag kommt es bei den YONEX Swiss Open zum Traumfinale zwischen der amtierenden Weltmeisterin Sindhu Pursala V. (IND) und der aktuellen Olympiasiegerin Carolina Marin (ESP). Eine Neuauflage des Finales von Rio 2016 – mit leichten Vorteilen für Sindhu, die für ihren Sieg gegen die Dänin Blichfeldt im Halbfinale 30 Minuten weniger brauchte als Carolina gegen die Thailänderin Chochuwong.

Das erste Finale am Sonntag bestreiten ab 11.00 Uhr  im Mixed Mathias Christiansen/Alexandra Boje (DEN) und Thom Gicquel/Delphine Delrue (FRA). Alexandra Boje hat gute Erinnerungen an die St.Jakobshalle. Hier wurde sie im Jahre 2014 U15-Europameisterin im Einzel und im Mixed.

Das nächste Match bestreiten die beiden Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien. Sie sind das beste Europäsche Damendoppel und ihre Gegnerinnen kommen wie so oft aus Asien. Diesmal sind es Pearly Tan/Muraliharan Thinaah aus Malaysia.

Im dritten Match vom Sonntag trifft Viktor Axelsen (DEN) auf den erst 19-jährigen Kunlavut Vitisarn aus Thailand. Für den Dänen sind Erfolge bei Turnieren in der Schweiz nichts Neues. Bereits im Jahre 2008 – als 14-jähriger – gewann er das Individual-Turnier beim Acht-Nationen-Turnier U15, ausgetragen im Sportzentrum Kerenzerberg (Photo). Und im Finale ist er heute klarer Favorit.

Viktor Axelsen 2008

Im Herrendoppel stehen sich die beiden Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen und die beiden Deutschen Mark Lamsfuss/Marvin Seidel gegenüber.Zwar führen die beiden Dänen im direkten Vergleich mit 6:1 – aber die letzte Begegnung wurde vor zwei Wochen bei der Mixed-Team EM verloren. 
Last but not least das schon erwähnte Traumfinale im Dameneinzel – Weltmeisterin gegen Olympiasiegerin.
Tolles Badminton in Basel.
Viel Spass beim Zuschauen zu Hause.

Resultate und Zeitplan: www.tournamentsoftware.com

TV-Livestreaming auf SRF.ch am 11.00 Uhr

Streaming ausserhalb der Schweiz:
www.badmintonworld.tv
www.sportdeutschland.de

Halbfinaltag in Basel – Spannung pur.

Am heutigen Samstag beginnen in der Basler St. Jakobshalle um 11.00 Uhr die Halbfinalspiele. 

Dreimal heisst es Dänemark gegen Indien.

Mia Blichfeldt fordert die amtierende Weltmeisterin Sindhu Pusarla V. heraus und bei den Herren treffen zwei ehemalige Swiss Open-Sieger auf einander:
Viktor Axelsen (Sieger 2014) und Srikanth Kidambi (Sieger 2015).

Die indische Weltmeisterin hat gute Erinnerungen an die Schweiz: im Jahre 2011 gewann sie als 15-jährige (!) die Swiss International in Bern-Belp und vor zwei Jahren wurde sie in Basel Weltmeisterin.

Carolina Marin (Olympiasiegerin 2016)

Und im Herrendoppel spielen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen gegen Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty. Das spezielle dabei ist, dass die Inder seit kurzem mit Mathias Boe eine dänischen Ex-Weltnummer 1 als Trainer haben.

Aus Deutschland hat sich nur ein Herrendoppel ins Halbfinale spielen können. Mark Lamsfuss und Marvin Seidel (BWF 19) treffen auf die an Nummer 1 gesetzten Malaien Aaron Chia/ Wooi Yik Soh (BWF 9). Wer holt wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation?

Resultate und Zeitplan: www.tournamentsoftware.com

TV-Livestreaming auf SRF: www.srf.ch

Streaming ausserhalb der Schweiz:

www.badmintonworld.tv
www.sportdeutschland.de