Final Four – die Playoff der NLA

An diesem Wochenende finden die beiden Playoff-Halbfinale sowie das Finale der Nationalliga A statt. Die besten vier Teams nach der verkürzten Saison (es wurden nur die Matches der Hinrunde absolviert) treffen im Sportcenter Blue Point in Uster aufeinander. Das sind: das Team Argovia, der BC Uzwil, der BC Zürich sowie der BC Yverdon-les-Bains.


Einen Favoriten auf den Meistertitel zu benennen, ist schwierig. Zwar haben sich alle Teams mit SpielerInnen aus dem Ausland verstärkt, wer aber schlussendlich an diesem Wochenende spielen wird, ist offen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind keine Zuschauer zugelassen, man kann aber die Matches auf youtube live verfolgen.


Um 14.00 Uhr spielen das Team Argovia und der BC Zürich gegeneinander und frühestens um 17.30 Uhr folgte das andere Halbfinale zwischen Uzwil und Yverdon. Die beiden Siegerteams spielen dann am Sonntag um 11.00 Uhr um den Meistertitel.

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Badminton v Corona 3:2

Endspieltag in Kiew bei der Badminton Europameisterschaft. Von fünf Finalspielen finden nur drei statt. Der Grund: zwei Spieler wurde nach ihren Halbfinalspielen positiv auf das Corona-Virus getestet. Da der zweite Test am Sonntagmorgen auch positiv ausfiel, mussten Viktor Axelsen (DEN, Finalist im Einzel) wie auch Mark Lamsfuss (GER, Finalist im Doppel) anstatt ihre Finals zu spielen, im Hotelzimmer bleiben. Und das vermutlich für weitere 13 Tage, falls man nicht auf diplomatischer Ebene eine andere Lösung für die Athleten findet.

Ähnlich wie bei den indonesischen Spielern bei den All England Championships im März, die nach wenigen Tagen in Quarantäne zurück nach Jakarta geflogen wurden. Ihr Pech war damals gewesen, dass ein anderer Flugpassagier auf ihrem Flug nach Birmingham positiv getestet worden war.


Zurück zur Europameisterschaft. So ging der Titel im Herreneinzel kampflos an den Dänen Anders Antonsen und im Doppel an die beiden Russen Vladimir Ivanov/ Ivan Sozonov.
Im Dameneinzel gewann zum fünften Mal in Folge die Spanierin Carolina Marin (2-Satzsieg über 21-jährige Dänin Line Christophersen). Im Damendoppel gewannen die an Nummer eins gesetzen Bulgarinnen Gabriela und Stefani Stoeva in zwei Sätzen gegen Chloe Birch/Lauren Smith (ENG) mit 21:14 und 21:19. Ein Überraschung gab es im Mixed. Die an Nummer 6 gesetzten Russen Rodion Alimov/Alina Davletova holten sich den Titel nach einen 2:1-Satz-Erfolg über Marcus Ellis/Lauren Smith (ENG).

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Aline und Jenjira im 1/4-Finale

Nach 2017 haben Schweizer SpielerInnen wieder eine Chance auf Edelmetall bei einer Badminton Europameisterschaft. Aline Müller/ Jenjira Stadelmann schlugen am gestrigen Donnerstagabend die französische Paarung Emilie Lefel/ Anne Tran knapp in drei Sätzen mit 21-16/ 7-21/ 21-19 und stehen damit im Viertelfinale bei dem Turnier in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Mit dem Sieg der beiden Schweizerinnen (BWF 151) gegen die favorisierten Französinnen (BWF 24) gelang den amtierenden Schweizer Meisterinnen eine kleine Sensation. Am heutigen Freitagabend geht es um eine Medaille. Sie spielen das 5. Match nach 17 Uhr gegen die an Nummer drei gesetzten Däninnen Sara Thygesen/ Maiken Fruergaard (BWF 16).

Junioren-SM in Arlesheim

Wegen der Corona-Pandemie wurde die Schweizer Juniorenmeisterschaft von Dezember 2020 auf dieses Wochenende verschoben. Über 200 Kinder und Jugendliche in den Altersgruppen U13 bis U19 spielen um Meistertitel und Pokale. Die besten NachwuchsspielerInnen sind am Start – doch leider werden an diesem Wochenende keine Zuschauer in der Halle sein. Das Hygiene- und Sicherheitskonzept des Turnierausrichters in Arlesheim erlaubt dies nicht. Lucie Amiguet (Photo) gehört zu den Favoritinnen in der Altersklasse U17 und ist dort in allen Disziplinen an Nummer eins gesetzt.

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Neue Zählweise nach Tokyo?

Die Zeit scheint reif für einen Erneuerung.

Vor drei Jahren wurde bei der Jahreshauptversammlung des Weltverbandes BWF der Vorschlag, die Zählweise 5 x 11 (drei Gewinnsätze bis 11 Punkte in allen Disziplinen) einzuführen, von der Mehrheit der versammelten Delegierten abgelehnt. Nur 129 Stimmen waren dafür – nötig gewesen wären aber 168 Stimmen.


Doch in diesem Jahr könnte es zu einem Wechsel kommen. Der indonesische Verband PBSI wird offiziell den Vorschlag machen, auf 5 x 11 zu wechseln. Der Verband ist sich der Unterstützung des Kontinentalverbandes Badminton Asia sicher nachdem auch der chinesische Verband gute Erfahrungen bei den nationalen Meisterschaften im November 2020 gesammelt hatte. Dort wurde aber 7 x 11 gespielt (vier Gewinnsätze bis 11 Punkte).

Es kann also gut sein, dass die seit dem 1. August 2006 geltende Zählweise 3 x 21 bald der Vergangenheit angehört. Der Entscheidung fällt am 22. Mai bei der Delegierten-Versammlung der BWF, die wie schon im letzten Jahr nur virtuell durchgeführt wird.  

In der Schweizer Nationalliga A wird an diesem Wochenende wieder gespielt. Dort ist  5 x 11 schon Realität. Zuschauer sind bei den Matches keine zugelassen – aber bei einigen Spielen gibt es ein Live-Streaming auf youtube.com. Schaut mal rein!

Freitag, 09. April 2021

19:00  Badminton Lausanne Association – BC La Chaux-de-Fonds (Live-Stream)

Samstag, 10. April 2021
14:00  Badminton Lausanne Association – BC Yverdon-les-Bains (Live-Stream)
15:00  Union Tafers-Fribourg – Team Argovia
15:00  BC La Chaux-de-Fonds – BC Uzwil
15:30  BV St.Gallen-Appenzell – BC Zürich

Sonntag, 11. April 2021
12:00  BC Uzwil – Union Tafers-Fribourg (Live-Stream)
12:00  BC Yverdon-les-Bains – BV St.Gallen-Appenzell
14:00  Team Argovia – BC La Chaux-de-Fonds (Live-Stream)
14:00  BC Zürich – Badminton Lausanne Association

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All England: Japan 4 – Malaysia 1

Die SpielerInnen aus Japan dominierten in diesem Jahr das Turnier in Birmingham. Herausragender Spieler war Yuta Watanabe, der im Doppel mit Hiroyuki Endo und im Mixed mit Arisa Higashino erfolgreich war. Der Titel im Damendoppel ging an die Paarung Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara. Die Japanerin Nozomi Okuhara gewann nach 2016 ihren zweiten Titel im Einzel bei den YONEX All England Open Badminton Championships. Dieses misslang dem Dänen Viktor Axelsen. Bis zum Finale musste der Titelverteidiger dreimal über drei Sätze gehen und war dann im Endspiel gegen den Malaien Lee Zii Jia im dritten Satz ausgepowert. Er verlor nach einer Stunde und 14 Minuten mit 29-30/22-20/9-21. Lee hat mit dem Titelgewinn bei den All England bewiesen, dass er ein Medaillen-Kandidat bei den kommenden Olympischen Spielen in Tokio ist.

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All Japan – Games in Birmingham

Die Spieler und Spielerinnen aus Japan dominierten in diesem Jahr die YONEX All England Open Badminton Championships.
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In den Doppelfinals heisst es dreimal Japan gegen Japan. Der Japaner Yuta Watabane ist im Doppel und im Mixed im Finale. Und im Dameneinzel trifft die Japanerin Nozomi Okuhara auf die Thailändern Pornpawee Chochuwong. 

Lediglich im Finale des Herreneinzel treffen zwei Nicht-Japaner aufeinander: Titelverteidiger Viktor Axelsen (Dänemark) und Lee Zii Jia (Malaysia).Für Viktor ist es die dritte Finalteilnahme in Folge, während Lee bei einem Sieg Nachfolger von dem malaiischen Nationalhelden Lee Chong Wei, der das Turnier 2017 gewann, werden kann. Vor einem Jahr spielten die beiden im Halbfinale gegeneinander und Axelsen gewann im dritten Satz mit 21:19. 

Spielbeginn ist um 11 Uhr Schweizer Zeit. Live zu sehen auf www.bwf.tv

Halbfinaltag in Birmingham

Am heutigen Samstag stehen ab 11:00 Uhr Schweizer Zeit die Halbfinale der YONEX All England Open Badminton Championships auf dem Programm.

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Nach dem turbulentem Beginn am Mittwoch mit dem Corona-bedingtem Rückzug des indonesischen Teams lag die Aufmerksamkeit wieder auf den tollen Matches. Im Viertefinale eine grosse Überraschung mit der Niederlage von Weltmeister Kento Momota (JAP) gegen den Malaien Lee Wii Jia. Dieser trifft nun auf den Niederländer Mark Caljouw, der erstmals in seiner Karriere in einem Halbfinale eines Super 1000-Turniers steht. 

Im anderen Finale trifft Titelverteidiger Viktor Axelsen auf seinen Landsmann Anders Antonsen. Im direkten Vergleich steht es 3:3. Bei den Damen haben es zwei Thailänderinnen unter die letzten Vier geschafft. Pornpawee Chochuwong trifft auf die indische Weltmeisterin Sindhu Pusarla V. und Ratchanok Intanon auf die Japanerin Nozomi Okuhara (Re-Match von der WM 2019 in Basel).


Das Turnier kann man live auf www.bwf.tv verfolgen.

Corona-Virus stört All England

Schwieriger Start in Birmingham. Zuerst wurden sieben Spieler/Betreuer positiv getestet – später wurden die Tests wiederholt und alle waren negativ. Dadurch verzögerte sich der Beginn des Turnier um mehrere Stunden. Dann der Schock für das indonesische Team: auf ihrem Flug von Istanbul nach Birmingham war eine Person nach Ankunft positiv getestet worden. Aufgrund der Bestimmungen des National Health Service (NHS) in England müssen alle anderen Passagiere für 10 Tage in Quarantäne. Die BWF reagierte und nahm alle indonesischen SpielerInnen direkt aus dem Turnier heraus. Am Donnerstagmorgen wurde auch die Türkin Yigit, die im gleichen Flugzeug gesessen hatte, aus dem Turnier genommen. 
Der indonesische Verband war entsetzt über die Entscheidung, da alle Spieler und Betreuer zuvor in Jakarta geimpft worden waren.

Aufgrund des späten Turnierstarts am Mittwochnachmittag spielte Sabrina Jaquet erst um Mitternacht gegen Linda Zetchiri. Das Spiel ging mit 21:19/21:9 an die Bulgarin.